Die Pfarrgemeinde stellt sich vor:

 

Die Evangelische Pfarrgemeinde A.B. Oberwart besteht aus der Muttergemeinde Oberwart und der Tochtergemeinde Kemeten.
Zusätzlich betreuen wir auch die Evangelischen aus Litzelsdorf, Rotenturm, Oberdorf und Unterwart.  Das sind derzeit rund 1462 Menschen.
Insgesamt leben in der Stadt Oberwart rund 7517 Menschen (Stand 1. Mai 2017). Davon sind  4107 Katholiken,
 847ev. H.B., 1074  ev. A.B.,
  939 Sonstige (Muslime, griech. orth., rum. orth., russ. orth., Buddhisten, Zeugen Jehovas, Altkatholisch, freie Christengemeinde und Menschen ohne religiöses Bekenntnis.)

Erste Zeugnisse evangelisch lutherischen Lebens werden auf Grund einer Lutherbibel, die in Oberwart aufliegt, auf das Jahr 1536 datiert.

Als Tochtergemeinde von Oberschützen gab es die Oberwarter Gemeinde seit 1784. 1792 wurde die Gemeinde selbstständig. Gleich zu Beginn errichtete sie eine Schule. Das Bethaus in Kemeten, das ursprünglich zu Markt Allhau gehörte, wurde 1793 gebaut.
Die Grundsteinlegung für die Kirche in Oberwart erfolgte 1812, die Segnung im September 1815.
Die Oberwarter Kirche wurde 1993 generalsaniert und 1996 mit einer neuen RIEGER-Orgel bestückt. Die Außenanlage des Pfarrzentrums wurde in den Jahren 2003 und 2004 neu angelegt.

Nach wie vor gibt es in Oberwart konfessionelle Friedhöfe. Der Evang. Friedhof A.B. befindet sich schräg hinter der r.k. Kirche, in der linken Bahnzeile 19. Neu ist darin die Grabstelle für Aborte und Fehlgeburten.
Am 21. Mai 2009 wir die neue Friedhofkirche eröffnet.
Der Arbeitsschwerpunkt der Evangelischen Kirche A.B. Oberwart ist die DIAKONIE. Die Muttergemeinde Oberwart betreibt ein Altenwohnheim mit folgenden Angeboten:

Das westungarische Felsöör ist seit 1921 die wichtigste Stadt des düdlichen Burgenlandes und seit 1945 überhaupt das wirtschaftliche Zentrum dieser Grenzregion.

 Evangelische Pfarrkirche A.B.  

 Das Christentum festigte sich ab 1327 im Zuge der Neuansiedlung „in der Wart“. Das Grenzland war jahrhundertelang in den politischen und militärischen Auseinandersetzungen im pannonischen Raum ausgesetzt. Ab 1587 entstand zwischen den reformierten Calvinern und Anhängern Martin Luthers ein Glaubensstreit, der bis 1612 zum endgültigen Bruch führte.  

 Zudem setzte 1629 auch die Gegenreformation ein. 1697 gab es in Oberwart noch 26 Evangelische, die später durch Emigranten aus den habsburgischen Erblanden wieder Zuzug erhielten. 1781 ist Oberwart eine Tochtergemeinde von Oberschützen, vorher hatten die Evangelischen ab 1681 ihr Zentrum in der Artikularkirche Nemesco (Ungarn) . Ab dem Jahre 1812 erfolgte der Bau der heutigen Pfarrkirche. 1815 wurde die Kirche ihrer Bestimmung übergeben. Ab 1920 war die Gemeinde eigenständig. Der erste amtsführende Pfarrer war Matthias Lagler. 

 Orgel 

 Die erste Orgel lieferte 1821 Anton Simonaire aus Wien. Sie hatte zehn Register. Neue Orgeln erhielt die Kirche immer dann, wenn das Kircheninnere umgestaltet wurde. Das war 1910 erstmals der Fall. Die schlesische Fa. Rieger baute vom Zweigwerk Budapest aus eine Orgel mit zehn Registern. Beim Kirchenumbau 1965 stellte Leonhard Illenberger aus Vorarlberg eine neue Orgel mit 16 Registern auf. Im Zuge der letzten Umgestaltung, 1995, wurde die Orgel von der Empore ins Zentrum der Verkündigung gerückt. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass die Musik ein Mittel der Verkündigung des Wortes Gottes ist. Aufbau und Werk stammen von der Vorarlberger Werkstatt Rieger-Orgelbau, die hier eine moderne mechanische Schleifladenorgel aufstellte. Ihre betont einfache Architektur wurde zum Blickfang für jeden Besucher. 

 

   
 
Evangelisches Pfarramt A.B. 7400 Oberwart | Evang. Kirchengasse 6 | Tel. 03352-32283 | Mobil 0699-18877123 | eMail